Beschreibung
trendybau EP-12 F | NatursteinFuge | Sackware
2K Pflasterfugenmörtel auf Epoxidharz-Basis mit Wasserzugabe
Der trendybau EP-12 F NatursteinFuge ist ein 2-komponentiger Pflasterfugenmörtel auf Epoxidharz-Basis zur Verfugung von Natur- und Betonsteinpflaster. Das Produkt eignet sich für Fußgängerbereiche und Flächen mit leichter Verkehrsbelastung.
Durch seine wasserdurchlässige Rezeptur eignet sich der Pflasterfugenmörtel für entsprechend ausgeführte, wasserdurchlässige Untergründe. Der Mörtel ist wasseremulgierbar und kann bei der Verarbeitung mit bis zu 1 Liter Wasser je Gebinde angepasst werden.
Produktvorteile
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2K Pflasterfugenmörtel auf Epoxidharz-Basis
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für Fußgängerbereiche und leichte Verkehrsbelastung
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für Natur- und Betonsteinpflaster
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für Fugen ab 3 mm
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für Fugentiefen ab 30 mm
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stark wasserdurchlässig
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wasseremulgierbar
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selbstverdichtend
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chlorwasserbeständig
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bei Nieselregen verarbeitbar
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bis zu 1 Liter Wasserzugabe möglich
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Verarbeitung bei Untergrundtemperaturen von über +5 °C bis maximal +25 °C
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als Sackware mit separater Harz-/Härterkomponente
Anwendungsbereiche
Der trendybau EP-12 F eignet sich zur Verfugung von Alt- und Neupflaster aus Natur- und Betonsteinen.
Geeignet ist das Produkt insbesondere für:
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Fußgängerbereiche
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Gehwege
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Terrassen
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Flächen mit leichter Verkehrsbelastung
Die zu verfugende Fläche muss entsprechend der vorgesehenen Nutzung aufgebaut sein. Der Untergrund muss wasserdurchlässig sein und die zu erwartende Belastung dauerhaft aufnehmen können.
Bei Verkehrsbelastung wird empfohlen, die Fugen vollständig und über die gesamte verfügbare Tiefe der Platten bzw. Pflastersteine zu verfüllen.
Voraussetzungen
Die Fugen müssen mindestens 3 mm breit und mindestens 30 mm tief sein.
Bei Fugenbreiten ab 15 mm muss die Fugentiefe mindestens dem Doppelten der Fugenbreite entsprechen.
Der Untergrund muss wasserdurchlässig und entsprechend der späteren Belastung ausgeführt sein. Setzungen der Fläche oder lockere Steine können zu Schäden am Fugenschluss führen.
Bei ungebundener Bauweise kann es bei nicht ausreichend stabilisierten Platten zu Flankenabrissen kommen.
Die Untergrundtemperatur muss während der Verarbeitung über +5 °C und darf maximal +25 °C betragen.
Verarbeitung
Vor der Verarbeitung sind die Fugen mindestens 30 mm tief zu reinigen. Die gesamte zu verfugende Fläche muss frei von Schmutz und sonstigen Verunreinigungen sein.
Auch die Steinflanken müssen gründlich gereinigt werden, damit eine ausreichende Haftung des Fugenmörtels gewährleistet wird.
Bei empfindlichen oder stark saugenden Oberflächen kann eine geeignete Schutzimprägnierung dazu beitragen, Schleierbildung und Anhaftungen zu reduzieren. Nicht zu verfugende angrenzende Flächen sollten abgeklebt werden.
Mischen
25 kg Füllstoff in den Mischer geben und den Inhalt der beiden beiliegenden Komponenten vollständig hinzufügen.
Das Material mindestens 3 Minuten intensiv mischen. Anschließend können bis zu 1 Liter Wasser zur Einstellung der Verarbeitungskonsistenz hinzugegeben werden.
Danach erneut gründlich mischen.
Nach etwa 3 Minuten wird der Pflasterfugenmörtel in einen sauberen Eimer umgetopft und nochmals mindestens 3 Minuten gemischt. Beim Umtopfen sind eventuell im Mischgefäß verbliebene Harzreste vollständig auszukratzen und dem Mischgut zuzugeben.
Eine intensive und homogene Vermischung der Komponenten ist unbedingt erforderlich.
Einbringen in die Fugen
Die Fläche vor dem Einbringen des Mörtels vornässen. Bei saugfähigen Flächen und höheren Untergrundtemperaturen ist eine intensivere Vornässung erforderlich.
Das Mischgut verteilt auf die Fläche geben und mit einem Hartgummischieber verdichtend in die Fugen einarbeiten.
Um die Fließfähigkeit des Materials optimal zu nutzen, kann der Mörtel an mehreren Stellen im Verfugungsbereich verteilt und anschließend mit einem Wasserschlauch eingeschlämmt werden.
Die Verarbeitungszeit beträgt bei +20 °C etwa 20 Minuten.
Reinigung
Nach dem Einfugen die Mörtelreste nach etwa 10–15 Minuten vorsichtig diagonal zur Fuge abkehren.
Anschließend die Oberfläche mit einem feinen Haarbesen nachreinigen, bis keine Mörtelreste oder weißen Schlieren mehr auf der Steinoberfläche vorhanden sind.
Abgekehrtes Material darf nicht wiederverwendet werden.
Die frisch verfugte Fläche muss mindestens 24 Stunden vor Feuchtigkeit geschützt werden. Ein Regenschutz darf nicht direkt auf der Fläche aufliegen, damit eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet bleibt.
Gebinde
Der trendybau EP-12 F wird als Kombinationsgebinde geliefert:
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25 kg Sandkomponente im Sack
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1,2 kg Harz-/Härterkomponente in Kunststoffflaschen
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Gesamtgewicht: 26,2 kg
Mischungsverhältnis Sand zu Bindemittel: 25 : 1,2.
Verbrauch
Der tatsächliche Materialverbrauch hängt unter anderem von Steingröße, Fugenbreite und Fugentiefe ab.
Richtwerte bei einer Fugentiefe von ca. 30 mm und einer Fugenbreite von ca. 8 mm:
| Steingröße | Verbrauch ca. |
|---|---|
| 4/6 cm | 11,6 kg/m² |
| 9/11 cm | 6,1 kg/m² |
| 14/16 cm | 4,1 kg/m² |
| 40/40 cm | 1,6 kg/m² |
Die angegebenen Werte dienen als Richtwerte. Der tatsächliche Verbrauch kann je nach Fläche und örtlichen Bedingungen abweichen.
Technische Daten
| Eigenschaft | Angabe |
|---|---|
| Produkt | trendybau EP-12 F NatursteinFuge |
| Produkttyp | 2K Pflasterfugenmörtel |
| Bindemittel | Epoxidharz |
| Mischungsverhältnis | Sand : Bindemittel = 25 : 1,2 |
| Fugenbreite | ab 3 mm |
| Fugentiefe | ab 30 mm |
| Verarbeitungstemperatur | > +5 °C bis max. +25 °C |
| Verarbeitungszeit | ca. 20–30 Min. bei +20 °C / 65 % rLF |
| Begehbar | nach ca. 24 Stunden |
| Befahrbar | nach ca. 7 Tagen |
| Dichte | ca. 1,59 kg/dm³ |
| Biegezugfestigkeit | ca. 8,72 N/mm² |
| Druckfestigkeit | ca. 20,65 N/mm² |
| Wassergefährdungsklasse A | WGK 2 |
| Wassergefährdungsklasse B | WGK 2 |
Die angegebenen Zeiten und Kennwerte beziehen sich auf die im technischen Merkblatt genannten Prüf- und Verarbeitungsbedingungen. Niedrigere Temperaturen und eine geringere Luftfeuchtigkeit können die Verarbeitungs- und Aushärtezeit verlängern. Höhere Temperaturen in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit können diese verkürzen.
Oberflächenhinweise
Während der ersten Zeit kann ein sehr dünner Kunstharzfilm auf der Steinoberfläche verbleiben. Dieser kann durch freie Bewitterung und Abrieb im Laufe der Zeit verschwinden.
Je nach Gesteinsart kann der Bindemittelfilm eine Dunkelfärbung verursachen und bei hellen Gesteinsarten gelblich erscheinen. Dies stellt laut Hersteller keinen Ausführungsmangel dar.
Vor der großflächigen Verarbeitung wird deshalb empfohlen, eine Muster- bzw. Testfläche anzulegen.
Wichtige Hinweise
Die Füllstoffe sind Naturprodukte. Daher können natürliche Farbabweichungen auftreten.
Die tatsächliche Leistung des Pflasterfugenmörtels hängt unter anderem von Untergrund, Pflastermaterial, Fugenbreite, Fugentiefe, Witterung und Verarbeitung ab.
Vor der Verarbeitung sind die aktuellen technischen Produkt- und Verarbeitungshinweise zu beachten. Die Verarbeitung sollte zunächst auf einer Testfläche von ca. 0,4 m² geprüft werden.
Stand des technischen Merkblatts: 11/2025. Änderungen vorbehalten.




